Kunde Raffinerie im mittleren Westen

Standort USA

Sectors Petrochemie und Raffinerie

Die Herausforderung

Gewaltige Schadensbilanz durch schwere Kohlenwasserstoffe 

Es ist kaum zu glauben, welchen Schaden ein paar schwere Kohlenwasserstoffe anrichten können. Bei einem Verlust von bereits 50 Millionen Dollar war eine Raffinerie aus dem Mittleren Westen der USA bestrebt ein hartnäckiges Problem ihrer Gasaufbereitungsanlage schnellstmöglich zu lösen. 

Das Problem war knifflig. Die Temperatur im Niederdruck-Abscheider war nicht optimal, und er erledigte seine Aufgabe nicht, also die Abscheidung von Kohlenwasserstoffen und Wasserstoffgas von dem veredelten Naphtha-Wasserstoffgas. Die höhere Temperatur hinderte schwerere Kohlenwasserstoffe daran zu kondensieren, was wiederum Störungen in den nachgelagerten Prozessen zur Folge hatte. Die Raffinerie hatte bereits erhebliche Ausfallzeiten hinnehmen müssen; die Umsatzeinbußen waren immens.

Projektdatenblatt

50 Millionen USD

Bereits erlittene Verluste

90 %

Senkung der Eingangstemperatur

13 %

Über der Nennbetriebsleistung

Die Lösung

Glykol zur Kühlung der Kohlenwasserstoffe zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle

Die Raffinerie musste die schwereren Kohlenwasserstoffe im Abscheider zum Kondensieren bringen, nicht in den nachgelagerten Rohren.

Wir machten uns an die Arbeit und entwarfen ein System, um die Raffinerie wieder in Gang zu bringen. Wir nutzten den bestehenden Wärmetauscher, doch anstelle des Kühlwassers aus der Anlage verwendeten wir unsere eigene umlaufende Glykollösung aus einer luftgekühlten Kältemaschine. Dieses System würde problemlos mit jahreszeitlich bedingten Schwankungen der Umgebungstemperatur zurechtkommen, etwas, das die Kondensation in der Vergangenheit extrem beeinträchtigt hatte.

sich abheben: mit Aggreko

Wir stellen uns der Herausforderung, komplexe Kühlprobleme an außergewöhnlichen Orten zu lösen.

Der Unterschied bei Aggreko

Die Wirkung

Großartige Wirkung bei der Kühlung, keine zusätzlichen Verluste 

Das in den Abscheider strömende Gas wurde von rund 121 °C auf 4,4 °C gekühlt, bei einer Nennbetriebsleistung von 4,3 Millionen British Thermal Units pro Stunde. Unsere maximale Betriebsleistung von 4,87 Millionen British Thermal Units pro Stunde lag 13 Prozent über der Nennbetriebsleistung für das Projekt. Die Kohlenwasserstoffe konnten kondensieren und aufgefangen werden, bevor sie in nachgelagerte Prozess-Segmente gerieten und weitere Systeme schädigen konnten. 

Alles in allem bedeutete dies für die Raffinerie, dass weiterer Schaden an der Gasaufbereitungsanlage verhindert werden musste – also keine weiteren hohen Wartungskosten. Außerdem trug unsere Kühlung dazu bei, die Leistung des Niederdruck-Abscheiders zu verbessern, womit auch die Reinigung des veredelten Naphtha-Wasserstoffgases optimiert wurde.

„In der Entwicklung optimaler Systeme für die verschiedenen Gase, die durch eine Raffinerie strömen, steckt eine Menge Wissen. Bei Aggreko verfügen wir massenhaft über dieses Wissen.“

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