IFD Interview mit Ruth

Interview mit Ruth

Ich bin Geschäftsentwicklungsmanagerin bei Aggreko. Ich war 13 Jahre lang als Vertriebsingenieurin tätig und habe im Januar diese neue Rolle übernommen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich eingeladen wurde, an diesen Feierlichkeiten teilzunehmen.

Ich bin gerade 40 geworden. Im Rückblick auf meinen Weg hierher kann ich wahrhaft sagen, dass es etwas zu feiern gibt. Unabhängige, starke und erfolgreiche Frauen sollten in jeder Branche sichtbar sein und wenn ich mit meinen Gedanken und Erfahrungen einen Beitrag leisten kann, ist es mir eine große Freude, ein Teil davon zu sein.

Wie würdest du deine Rolle bei Aggreko beschreiben?

Ich bin Geschäftsentwicklungsmanagerin bei Aggreko. Ich bin dafür zuständig, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen. Wir entwickeln in Nordengland einen eigenen Kundenstamm in bestimmten Branchen. Meine Zielgruppe ist der Energiesektor, einschließlich Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke. Außerdem konzentriere ich mich auf große Fertigungsbranchen, die wir als energieintensiv eingestuft haben, also Glas, Papier und Kunststoff. Ich werbe für sämtliche Produkte und Dienstleistungen von Aggreko.

Wie würdest du die Stärkung der Rolle von Frauen definieren?

Ich würde darunter verstehen, dass Frauen Wahlmöglichkeiten im Leben und ‚offene‘ Türen haben, um ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können und sich in jeder Branche, die sie interessiert, voll einbringen zu können.

Welchen Rat würdest du dir selbst als junger Frau geben?

Meinem jüngeren Ich würde ich raten sich zu entspannen. Nimm alles mit und hetze dich nicht so ab. Harte Arbeit und Entschlossenheit werden dir zum Erfolg verhelfen. Lehn dich zurück und genieße die Reise!

Was sind für dich weibliche Eigenschaften?

Ich denke, wir gehen organisierter und überlegter an unsere Aufgaben heran. Außerdem glaube ich, dass uns Empathie leichter fällt, und das ist eine echte Stärke.

Wer hat dich im Leben am meisten beeinflusst?

Auf jeden Fall meine Eltern. Ich bin die Jüngste von drei Schwestern. Meine Eltern haben uns stets eingetrichtert, dass sich Bildung und harte Arbeit immer auszahlen. Mit 17 mussten wir alle den Führerschein machen. Da gab es keine Ausrede. Wir sollten unabhängig sein und als Frauen auf eigenen Beinen stehen können. Meine Schwestern haben später in ihren jeweiligen Berufen Führungsrollen übernommen. Wir alle haben eine sehr hohe Arbeitsmoral und waren immer davon überzeugt, dass wir unser Schicksal selbst in der Hand haben. Mein Vater war Bergarbeiter in der Kohleindustrie und wollte, dass seine Töchter nie einen solch harten Job würden ausüben müssen. Meine Eltern haben uns also dazu angehalten, uns zu qualifizieren und Erfahrungen zu sammeln, sodass wir mehr Wahlmöglichkeiten im Leben haben würden, als sie es jemals hatten.

Warum ist es deiner Meinung nach wichtig, einen Internationalen Frauentag zu haben?

Ich denke, er hilft Mädchen und jungen Frauen dabei zu verstehen, dass sie ihre Ambitionen erzielen und verwirklichen können. Er sendet ein kraftvolles Signal an Frauen und zeigt, dass wir unsere eigenen Werte und einen großartigen Beitrag zu leisten haben. 

Welche Botschaft möchtest du am Internationalen Frauentag an Männer und Frauen richten?

Dass wir in einer Gesellschaft leben sollten, in der niemand ausgeschlossen wird. Geschlechtervielfalt kann Unternehmen dabei helfen, bessere Leistungen zu erzielen, und eine Bereicherung für alle möglichen Situationen darstellen.

Worauf freust du dich bei diesem Event am meisten?

Starke Frauen zu feiern und mir ihre Geschichten anzuhören. Meinen zwei Töchtern – sie sind neun und fünf – zu zeigen, dass man alles erreichen kann.

 

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