ERKLÄRUNG ZU SKLAVEREI UND MENSCHENHANDEL 2025
Aggreko ist ein weltweit führender Anbieter von technischen Energie- und Temperaturlösungen. Wir entwerfen, implementieren und optimieren die flexiblen Energie- und Temperaturlösungen, die für die Betriebstätigkeit unserer Kunden unverzichtbar sind. Dort, wo sie benötigt werden. So lange sie benötigt werden.
Wir arbeiten mit einem umfassenden Spektrum an Equipment und Technologien, um Lösungen zu entwickeln, die die Bedürfnisse unserer Kunden während des gesamten Lebenszyklus erfüllen: von der Konstruktion und Bereitstellung bis hin zum Betrieb, der Überwachung, der Optimierung und der Wartung.
Wir sind in über 80 Ländern in drei Geschäftsbereichen tätig: Amerika, Europa und Afrika, Naher Osten und Asien-Pazifik. Unsere Lösungen sind in allen Geschäftsbereichen einheitlich und umfassen Stromerzeugung, Temperaturregelung und Lastbanken.
Wir bauen einen Teil unseres Equipments in unserer Produktionsstätte in Dumbarton, Schottland. Die Instandsetzung und Wartung unseres Equipments erledigen wir in unseren Hubs und Depots in aller Welt.
Equipment, das wir nicht an unseren britischen Standorten bauen, beziehen wir von einer Reihe namhafter Lieferanten. Wir arbeiten auch mit großen OEM-Lieferanten zusammen, die die Hauptkomponenten unseres Equipments liefern. Wir beziehen Waren und Dienstleistungen von einer Vielzahl von Lieferanten aus aller Welt, um unser Equipment zu warten und unser Geschäft zu unterstützen.
Zu Aggreko gehören folgende Unternehmen:
• Resolute Industrial – Spezialisten für Heizungs-, Lüftungs- und Kühlanlagen (HLK) in Nordamerika.
• Crestchic – Experten für Lastbank- und Wandler-Lösungen in Europa, Asien und dem Nahen Osten.
• Film & TV Services – Stromgeneratoren für Film- und TV-Dienstleistungen in Großbritannien.
• Film & TV Services – Lösungen für kommerzielle und industrielle Solarstromerzeugung sowie Energiespeicherung im Vereinigten Königreich und in Südafrika.
• Resalta – Anbieter von Dekarbonisierung „as-a-service“ in Mittel- und Osteuropa.
• Mobil in Time – Temporäre Heiz- und Kühltechnik sowie Bauheizung und Wasserschadensanierung in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
• Krill Generators – Temporäre und Notstromversorgungsdienste in ganz Spanien.
Im Zuge der Integration dieser neuen Geschäftsbereiche in Aggrekos Compliance-Rahmenwerk übertragen wir die in dieser Erklärung beschriebenen Verfahren und Kontrollmaßnahmen auf die Aktivitäten dieser Unternehmen.
Im Jahr 2025 betrug der Umsatz der Aggreko Group 3.416 Millionen USD.
Wir bei Aggreko nehmen unsere soziale Verantwortung ernst und verpflichten uns, bei unserer Geschäftstätigkeit die höchsten ethischen Werte zu befolgen. Wir wenden in unserem gesamten Unternehmen hohe Beschäftigungsstandards an und halten uns an die einschlägigen Arbeits-, Gesundheits-, Sicherheits- und Menschenrechtsgesetze, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. Wir verfolgen einen Null-Toleranz-Ansatz gegenüber moderner Sklaverei und Menschenhandel.
Im Berichtszeitraum, den diese Erklärung abdeckt, haben wir aktiv den Dialog mit den Unternehmen gesucht, die wir besitzen oder kontrollieren, und uns mit ihnen beraten. Wir haben die Beschäftigungspraktiken in unserem gesamten Unternehmen in Abstimmung mit den Managementteams jeder Region überprüft und keine Veränderungen festgestellt, die Anlass zu der Befürchtung geben könnten, dass unsere Mitarbeiter:
• durch psychische oder physische Bedrohung zur Arbeit gezwungen werden,
• durch psychischen oder physischen Missbrauch oder die Androhung von Missbrauch beherrscht oder kontrolliert werden;
• entmenschlicht, als Ware behandelt oder als Eigentum gekauft und verkauft werden; oder
• physisch oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden (z. B. durch das Zurückhalten von Ausweisdokumenten oder die Verfolgung ihrer Bewegungen).
Das Management unternimmt regelmäßige Besuche vor Ort. Wir führen regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch, einschließlich Umfragen zu Fürsorge- und Sozialthemen, und haben Beschwerdeverfahren etabliert, die es unseren Mitarbeitern ermöglichen, etwaige Anliegen oder Bedenken zu melden. Zudem bieten wir einen anonymen und vertraulichen externen Meldedienst an, dessen Nutzung wir unseren Mitarbeitern ausdrücklich empfehlen. Im Jahr 2025 haben wir keine Meldungen erhalten, die auf Bedenken hinsichtlich moderner Sklaverei oder Menschenhandels in unserem Unternehmen hingewiesen hätten. Unsere
Personalabteilungen sind sensibilisiert für Warnsignale, die auf Risiken im Zusammenhang mit moderner Sklaverei hinweisen könnten, und wissen, wie sie etwaige Probleme melden müssen. Bei der Erstellung dieser Erklärung haben wir unsere Personalabteilungen konsultiert, um zu bestätigen, dass im Unternehmen keine Vorfälle von moderner Sklaverei oder Menschenhandel aufgetreten sind.
Im Berichtszeitraum haben wir Risikobewertungen durchgeführt, um das potenzielle Risiko von moderner Sklaverei und Menschenhandel in unserem Unternehmen sowie in unserer Lieferkette zu beurteilen. Wir haben diese Bewertungen genutzt, um die Wirksamkeit unserer Kontrollmechanismen zu testen. Wir haben wichtige Risikokennzahlen etabliert, um Schwachstellen im Bereich moderner Sklaverei – sei es in unseren eigenen Geschäftsbereichen oder in unseren Lieferketten – zu erkennen und zu beheben. Wir aktualisieren diese Risikobewertungen kontinuierlich, sodass Erkenntnisse aus unseren Prüfungen berücksichtigt werden und die positive Wirkung der im Rahmen unserer fortlaufenden Sorgfalts- und Compliance-Maßnahmen ergriffenen Schritte sich widerspiegelt.
Wir schulen alle Mitarbeiter zu den Themen moderne Sklaverei und Menschenrechtsrisiken, damit sie für diese Gefahren sensibilisiert sind und wissen, wie sie im Falle von Bedenken angemessen reagieren können.
Wir erörtern Risiken, die in anderen Organisationen identifiziert wurden, und bewerten unsere eigene Anfälligkeit in vergleichbaren Risikobereichen. Wir haben die in einem öffentlich bekannt gewordenen Fall identifizierten Risiken geprüft, bei dem Warnsignale erkennbar waren, weil die Gehälter mehrerer Mitarbeiter auf ein einziges Bankkonto überwiesen wurden, das von einer Menschenhandelsgruppe kontrolliert wird. In Anbetracht dieses Falls haben wir unsere eigenen Gehaltszahlungen auf ähnliche
Warnsignale überprüft. Bei der Überprüfung unserer Gehaltszahlungen konnten wir keinerlei Risiken
feststellen.
Da wir in einigen Ländern tätig sind, in denen moderne Sklaverei stärker verbreitet ist, sind wir uns bewusst, dass Sklaverei und Menschenhandel außerhalb unseres Unternehmens vorkommen und Auswirkungen auf unsere Lieferkette haben können. Solche Risiken bestehen besonders dort, wo wir lokale Arbeitskräftevermittler beauftragen, lokale Sicherheits-, Transport- oder Facility-Management- Dienstleistungen einkaufen oder unsere Lieferanten Teile ihrer Wertschöpfungskette an Dritte auslagern.
Wir berücksichtigen diese Risiken im Rahmen unserer Sorgfaltsprüfungen bei unseren Lieferanten. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten legt die Mindestanforderungen fest, deren Einhaltung wir von allen Aggreko-Lieferanten erwarten. Dieser Kodex verpflichtet unsere Lieferanten ausdrücklich dazu auf, die grundlegenden Rechte der Arbeitnehmer zu achten und sicherzustellen, dass deren Beschäftigte:
• eine Vergütung erhalten, die der lokalen Gesetzgebung entspricht;
• nicht aufgefordert werden, mehr als die maximale tägliche Stundenzahl zu arbeiten;
• frei sind, einen Betriebsrat zu gründen oder sich diesem anzuschließen; und
• keiner Form von Zwangsarbeit, unfreiwilliger Arbeit oder Schuldknechtschaft ausgesetzt sind.
Alle unsere Lieferanten sind verpflichtet, die Einhaltung dieser Vorgaben zu bestätigen. Darüber hinaus verlangen wir von unseren Lieferanten, dass sie vergleichbare Standards ebenfalls in ihren eigenen Lieferketten durchsetzen.
Im Rahmen unseres Auditprogramms für die Lieferantenqualität führen wir Audits bei unseren Lieferanten durch. Diese Lieferantenqualitätsaudits umfassen eine Bewertung der von unseren Lieferanten ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung von Risiken moderner Sklaverei innerhalb ihres Unternehmens sowie ihrer Lieferkette. Etwaige durch diese Bewertungen festgestellte Probleme werden an unsere Einkaufs- und Compliance-Teams weitergeleitet, die gemeinsam mit dem Lieferanten an einer Behebung der Mängel arbeiten oder – falls erforderlich – die Geschäftsbeziehung beenden. Sollten bei unseren Lieferanten Risiken festgestellt werden, überwachen wir kontinuierlich die vom Lieferanten ergriffenen Maßnahmen zu deren Bewältigung, um sicherzustellen, dass diese Risiken moderner Sklaverei in ihrer Lieferkette aktiv gemanagt werden.
Lieferanten, die einem höheren Risiko für moderne Sklaverei und Menschenhandel ausgesetzt sind, müssen im Rahmen ihres Lieferanten-Onboardings eine erweiterte Sorgfaltsprüfung durchlaufen und dabei die Maßnahmen darlegen, mit denen sie Risiken moderner Sklaverei in ihrem eigenen Unternehmen und in ihren Lieferketten wirksam managen. Diese Antworten werden vom Compliance-Team überprüft, bevor der Lieferant genehmigt wird. Etwaiige Fragen oder Bedenken werden vor der Genehmigung des Lieferanten geklärt.
Wir werden die Risiken und Kontrollmaßnahmen im Bereich moderner Sklaverei in unserem Unternehmen weiterhin kontinuierlich überwachen. Sollten wir feststellen, dass das Risiko in einzelnen Geschäftsbereichen unseres Unternehmens gestiegen ist, werden wir entsprechend darauf reagieren.
Erklärung
Diese Erklärung wird gemäß § 54 Abs. 1 des Modern Slavery Act 2015 abgegeben. Diese Erklärung stellt die Erklärung unseres Konzerns zu Sklaverei und Menschenhandel für das Geschäftsjahr 2025 dar und beschreibt den Ansatz, den Aggreko Limited und alle Tochtergesellschaften von Aggreko Limited verfolgen, einschließlich Crestchic, Resolute Industrial, Film & TV Services, Ren Energy, Resalta, Mobil in Time und Krill Generators. Diese Erklärung wurde am 1. April 2026 durch den Vorstand genehmigt.
Blair Illingworth - Vorstandsvorsitzender
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