Units in situ

Ein Leitfaden für die richtige Dimensionierung eines Prozesskühlungspakets

Einführung
Industrielle Kühlung ist für den reibungslosen Betrieb verschiedener Industriezweige von entscheidender Bedeutung, doch mangelndes Fachwissen der Lieferanten schränkt den Erfolg oft ein. Die Festlegung eines richtig dimensionierten Kühlpakets ist entscheidend für optimale Leistung, effizienten Betrieb und Kosteneffizienz. Ohne die richtige Dimensionierung können gemietete Geräte aufgrund von Ineffizienzen zu einem großen Kostenfaktor werden. Mehrere kritische Faktoren müssen sorgfältig berücksichtigt werden, hier sind einige wichtige Aspekte, auf die man sich konzentrieren sollte:
1) Anpassung der Kühlanwendung
  • Kühlleistung: Genaue Auslegungsparameter sind entscheidend, um eine Überdimensionierung zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Kapazität der Kältemaschine genau auf die Anforderungen des Systems abgestimmt ist.
  • Durchflussmenge: Die Durchflussmenge wirkt sich auf den Grad der Wärmeübertragung in einem Prozess aus. Für eine optimale Leistung ist es wichtig, die richtige Durchflussmenge zu kennen und auszuwählen.
  • Delta T für die Temperatur der austretenden und zurückfließenden Flüssigkeit: Die Präzision bei der Bestimmung der Temperaturdifferenzen ist entscheidend für die richtige Dimensionierung der Anlage, denn ein falsches Maß kann zu Ineffizienz und übermäßigem Energieverbrauch führen. 
  • Flüssigkeitstyp/Glykolkonzentration: Diese Details wirken sich erheblich auf die Effektivität des Kühlsystems aus; es ist wichtig, dass der richtige Flüssigkeitstyp und die richtige Konzentration festgelegt und überwacht werden.
  • Anwendungskritikalität/Redundanz: Die Anpassung des Systems an die Kritikalitäts- und Redundanzanforderungen der jeweiligen Anwendung ist für einen reibungslosen Betrieb unerlässlich.
  • Umgebungstemperaturen: Die Kenntnis der Umgebungsbedingungen während der gesamten Mietzeit unter Berücksichtigung der Jahreszeit und der Nutzungsdauer ist für die richtige Dimensionierung entscheidend.
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2) Effizienz
Der nächste Schritt besteht darin, die Effizienzklasse zu betrachten. Der Wirkungsgrad kann als Leistungszahl (COP) oder als Energie-Effizienz-Verhältnis (EER) gemessen werden. Ein hoher COP oder EER steht für eine effizientere elektrische Leistungsaufnahme im Verhältnis zur Kühlleistung, was zu einem effizienteren Stromverbrauch für das bereitgestellte Kilowattstunde Kühlleistung führt.
3) Kältemittel mit niedrigerem GWP

Die Entscheidung für Kältemittel mit geringerem Treibhauspotenzial (GWP) steht im Einklang mit Umweltvorschriften und Nachhaltigkeitszielen und verringert die Auswirkungen auf das Klima, falls die Kältemittel in die Atmosphäre gelangen sollten. Wir haben Maßnahmen ergriffen, um unseren Bestand an R134a-Schraubenkältemaschinen auf die Alternative R513A umzustellen, wodurch wir das GWP unseres Bestands um bis zu 60 % senken konnten.

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4) Umstrukturierung des Stromnetzes
Die Abstimmung des Strombedarfs einer Kühllösung mit dem entsprechenden Generator oder Versorgungspaket bedeutet einen effizienteren Betrieb sowie geringeren Kraftstoffverbrauch und geringere Kosten. Es geht darum, den voraussichtlichen Energiebedarf des Projekts zu verstehen und die Energieversorgung auf den Bedarf abzustimmen.

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