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Rechenzentrumsbau im Sturm der Zeit: Lösungen, die standhalten

Wie die Rechenzentrumsbranche aktuellen Herausforderungen begegnet und sich für die Zukunft rüstet

Die Nachfrage nach Rechenzentren steigt rasant – und die Branche steht unter Druck, Schritt zu halten. Um den Bedarf bis 2025 zu decken, müsste sich die Zahl der Anlagen in Europa fast verdreifachen – das entspricht rund 3.000 neuen Rechenzentren. Für Bauunternehmen bedeutet das enorme Chancen, aber auch komplexe Herausforderungen.

Ob steigende Materialkosten, Fachkräftemangel oder Verzögerungen bei Netzanschlüssen – die Hürden sind vielfältig. Besonders kritisch: Die Verfügbarkeit von Strom rückt inzwischen vielerorts in den Fokus – und übertrifft bei der Standortwahl sogar klassische Kriterien wie Lage oder Fläche.

Um besser zu verstehen, wie die Branche mit diesen Anforderungen umgeht, haben wir nahezu 500 Bauleiter in ganz Europa befragt. Unsere Erhebung liefert wertvolle Einblicke zu den drängendsten Themen – von Nachhaltigkeit und Energieversorgung bis hin zu Wetterextremen und Effizienzfragen.

Entdecken Sie unsere kompakten Infografiken, die die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick zusammenfassen – oder fordern Sie die vollständigen Umfrageergebnisse an und erhalten Sie tiefergehende Einblicke über Censuswide.

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  • Erhebung aus dem Jahr 2024
  • Acht Schlüsselmärkte: Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, die Benelux-Staaten und Nordeuropa
  • 495 Bauleiter im Rechenzentrumsbau

Wesentliche Erkenntnisse

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Was sind Ihre drei größten Herausforderungen für die Bauindustrie in diesem Jahr?

Was sind Ihre drei größten Herausforderungen für die Bauindustrie in diesem Jahr?

Die mit Abstand häufigste Sorge unter den Befragten sind die steigenden Kosten für Geräte und Materialien – sie wurden von 52 % als größte Herausforderung genannt. Auf Platz zwei folgt der Fachkräftemangel mit 40 %. Den dritten Rang teilen sich mit jeweils 38 % der erwartete Rückgang an Bauprojekten sowie zunehmend extreme Wetterereignisse. Auch wenn es regionale Unterschiede in der Bewertung gab, zeigt die Gesamtverteilung ein vergleichsweise ausgewogenes Bild der wichtigsten Herausforderungen. Weniger als 1 % der Teilnehmenden gaben an, derzeit keine gravierenden Sorgen in Bezug auf die Branche zu haben.

Hat sich im vergangenen Jahr falsch dimensionierte Ausrüstung negativ auf Ihre Effizienz auf der Baustelle ausgewirkt?

Hat sich im vergangenen Jahr falsch dimensionierte Ausrüstung negativ auf Ihre Effizienz auf der Baustelle ausgewirkt?

65 % der Befragten gaben an, dass falsch dimensionierte Ausrüstung im vergangenen Jahr die Effizienz auf der Baustelle beeinträchtigt hat. Eine effektive Lösung besteht darin, Energie- und Temperaturkontrollsysteme entsprechend den Empfehlungen des Anbieters zu dimensionieren – ein Ansatz, der branchenweit als Best Practice gilt.

Was sind Ihre Hauptgründe für den Einsatz umweltfreundlicher Technologien in Ihrem Betrieb – sofern vorhanden?

Was sind Ihre Hauptgründe für den Einsatz umweltfreundlicher Technologien in Ihrem Betrieb – sofern vorhanden?

In Deutschland wurden als wichtigste Gründe für die Einführung umweltfreundlicher Technologien genannt: die Reduzierung von CO₂-Emissionen, Kundenanforderungen sowie die Verringerung lokaler Emissionen wie Feinstaub und Stickoxide (NOx).

Welche Hürden gibt es beim Einsatz neuer, umweltfreundlicher Technologien auf der Baustelle?

Welche Hürden gibt es beim Einsatz neuer, umweltfreundlicher Technologien auf der Baustelle?

Viele Bauleiter im Rechenzentrumsbau erkennen zwar das Potenzial grüner Technologien, sehen jedoch verschiedene Hindernisse bei der Umsetzung. Als größtes Hemmnis nannten 52 Prozent der Befragten die hohen Kosten. Diese erschweren den Einsatz neuer, effizienter Technologien direkt auf der Baustelle.

Welche Wetterbedingungen stellen für Ihre Baustellen das größte Risiko dar?

Welche Wetterbedingungen stellen für Ihre Baustellen das größte Risiko dar?

In Deutschland nannten die Befragten starke Frosttemperaturen als größte Bedrohung für ihre Baustellen. Europaweit zeigte sich jedoch eine relativ gleichmäßige Verteilung der Wetterrisiken. Schnee wurde am häufigsten genannt, während Wind mit nur 13 % als am wenigsten bedrohlich eingeschätzt wurde. Die geografische Lage der Teilnehmenden hatte einen spürbaren Einfluss auf die Einschätzung der Wetterrisiken. Das zeigt, wie wichtig flexible und anpassungsfähige Partner sind, die schnell auf unerwartete oder sich rasch verändernde Wetterbedingungen reagieren können.

Was sind Ihre drei größten Sorgen im Zusammenhang mit extremen Wetterbedingungen?

Was sind Ihre drei größten Sorgen im Zusammenhang mit extremen Wetterbedingungen?

Europaweit wurde die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden als größte Sorge im Zusammenhang mit extremem Wetter genannt. Dicht dahinter folgten Geräteausfälle. In Deutschland zählten Geräteausfälle ebenfalls zu den Hauptanliegen. An zweiter Stelle stand hier das Wohlergehen der Mitarbeitenden, gefolgt von Bauverzögerungen auf Platz drei.
Was sind Ihre drei größten Herausforderungen für die Bauindustrie in diesem Jahr?
Die mit Abstand häufigste Sorge unter den Befragten sind die steigenden Kosten für Geräte und Materialien – sie wurden von 52 % als größte Herausforderung genannt. Auf Platz zwei folgt der Fachkräftemangel mit 40 %. Den dritten Rang teilen sich mit jeweils 38 % der erwartete Rückgang an Bauprojekten sowie zunehmend extreme Wetterereignisse. Auch wenn es regionale Unterschiede in der Bewertung gab, zeigt die Gesamtverteilung ein vergleichsweise ausgewogenes Bild der wichtigsten Herausforderungen. Weniger als 1 % der Teilnehmenden gaben an, derzeit keine gravierenden Sorgen in Bezug auf die Branche zu haben.
Zentrale Herausforderungen im Rechenzentrumsbau

Der Rechenzentrumsbau steht vor massiven Herausforderungen – von Inflation und unterbrochenen Lieferketten bis hin zu Fachkräftemangel und extremen Wetterereignissen.

  • Hohe Kosten und begrenzte Verfügbarkeit: Baumaterialien sind weiterhin teuer und schwer zu beschaffen, da die Produktion in wichtigen Märkten zurückgegangen ist.
  • Instabile Lieferketten: Lieferverzögerungen und nicht zusammenpassende Komponenten erschweren die Einhaltung ohnehin enger Projektzeitpläne.
  • Mangel an Fachkräften: Ein Mangel an spezialisierten Auftragnehmern überlastet Ressourcen und verzögert kritische Bauabschnitte.
  • Extreme Wetterereignisse: Regionale Wetterextreme stören zunehmend Bauzeitpläne und erschweren die Umsetzung vor Ort.

Diese Herausforderungen sind besonders kritisch, da die Nachfrage nach Rechenzentren das Angebot konstant übersteigt. Zusätzlich steht die Branche unter Druck, schnell zu dekarbonisieren – Nachhaltigkeit umfasst inzwischen auch Scope-3-Emissionen, die direkt aus dem Bauprozess entstehen.

Aggreko kennt die Herausforderungen im Rechenzentrumsbau – und liefert Lösungen.
Von der Minderung wetterbedingter Störungen über den Aufbau robuster Lieferketten bis hin zur Integration umweltfreundlicher Technologien: Mit unseren Greener Upgrades und der Expertise unserer Ingenieurteams unterstützen wir Sie mit flexiblen, effizienten und nachhaltigen Lösungen, damit Ihre Projekte auch unter schwierigsten Bedingungen auf Kurs bleiben.

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Nützliche Ressourcen

Rechenzentren
Bericht: Ein perfekter Sturm für das europäische Bauwesen?