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Greener Upgrades Blogserie #15

Kapazitätsengpässe mit Batteriespeichersystemen (BESS) durch intelligente Lastspitzenkappung überwinden

Was ist Peak Shaving?

Peak Shaving ist eine Strategie zur Unterstützung der Stromversorgung bei Spitzenlasten, insbesondere wenn die verfügbare Leistung begrenzt ist.
Bei Batteriespeichersystemen (BESS) bedeutet dies, Energie in Zeiten niedriger Nachfrage zu speichern und sie dann bereitzustellen, wenn die Nachfrage die verfügbare Kapazität der primären Energiequelle – sei es ein Netzanschluss oder ein Generatorpaket – übersteigt.
In diesem Blogbeitrag beleuchten wir, wie BESS Kapazitätsengpässe bei begrenzter Stromverfügbarkeit effektiv ausgleichen kann und damit ein wertvolles Instrument zur Sicherung einer stabilen und resilienten Energieversorgung darstellt.

Viele Anlagen und Projekte erleben Spitzen im Energiebedarf – verursacht etwa durch Tageszeiten, den Betrieb von HLK-Systemen, schweren Maschinen oder das Anlaufen großer Motoren.
Übersteigt die Leistungsaufnahme die verfügbare Kapazität, kann dies zu Störungen im Betrieb, verringerter Produktionseffizienz oder sogar zu Prozessunterbrechungen führen.
Durch die Integration eines BESS in das Energiesystem lassen sich diese Engpässe abfedern, die Flexibilität des Systems erhöhen, Lastspitzen managen, die Effizienz verbessern, Emissionen reduzieren und der Energieverbrauch optimieren.
 

Wie funktioniert Peak Shaving?

Man kann Peak Shaving auf zwei Arten betrachten:

  1. Im Rahmen eines hybriden Energiesystems: Hier wird ein Batteriespeichersystem (BESS) eingesetzt, um die Größe des benötigten Generators zu reduzieren.
  2. Bei begrenzter Netzversorgung: In diesem Fall hilft ein BESS dabei, eine eingeschränkte Netzanschlusskapazität zu überbrücken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

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Peak Shaving bei begrenzter Netzversorgung

Das Problem: Ein Projekt ist nur über einen kleinen Netzanschluss versorgt, während der Strombedarf während der Arbeitszeiten die verfügbare Leistung übersteigt. Das Batteriespeichersystem (BESS) kann in Zeiten niedriger Last Energie speichern und sie bei steigendem Bedarf wieder abgeben. Ein Beispiel: An einer EV-Ladestation steht ein Netzanschluss mit 125 A zur Verfügung, jedoch übersteigt die Spitzenlast mehrerer gleichzeitig ladender Fahrzeuge diese Leistung. Die Aggreko-Lösung: Aggreko bietet hierfür eine Lösung mit einem mittelgroßen Batteriespeichersystem (BESS). Dieses ermöglicht es, auch mit einem kleinen Netzanschluss auszukommen: In Zeiten geringer Last wird Energie gespeichert, die dann bei Überschreiten der Netzkapazität zur Verfügung gestellt wird. Vorteile: Dieses Betriebsmodell schafft eine „virtuelle Kapazität“ und erlaubt so den Verzicht auf größere Generatoren oder kostspielige Netzaufrüstungen. In vielen Fällen kann dadurch eine Netzkapazitätserweiterung vollständig vermieden werden.

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